Die Antike Stadt Pergamon Eine Reise durch die Tiefen der Geschichte

Nördlich von İzmir erhebt sich eine stolze Stadt über der Ebene von Bakırçay. Pergamon, ein UNESCO-Weltkulturerbe, ist nicht nur eine archäologische Stätte aus Steinen; es ist ein Zentrum der Zivilisation, in dem Pergament erfunden, die Grundlagen der Medizin gelegt und die Kunst ihren Höhepunkt erreicht hat.
Bergama, im 3. Jahrhundert v. Chr. als Hauptstadt des Pergamonischen Reiches gegründet, war eines der wichtigsten Zentren für Wissenschaft und Kultur der Antike. Seit 2026 bietet die Stadt ihren Besuchern dank moderner Restaurierungsarbeiten und digitaler Leitsysteme ein noch intensiveres Erlebnis.
Akropolis: Der Gipfel der Könige und Götter
Die Akropolis, am höchsten Punkt der Stadt gelegen, thront auf einem steilen Hügel. Während der Fahrt mit der Seilbahn bietet sich Ihnen ein atemberaubender Blick auf das moderne Bergama und die antiken Ruinen, die sich unter Ihnen ausbreiten.
Das steilste Theater der Welt:
Das Theater mit 10.000 Plätzen, das in einem Winkel von etwa 70 Grad erbaut wurde, ist ein Bauwerk, das die Grenzen der Ingenieurskunst neu definiert. Der Blick von der Bühne hinunter kann einem schon mal schwindlig werden!
Zeustaltar:
Eines der prächtigsten Werke der hellenistischen Zeit. Obwohl sich die Originalreliefs heute im Pergamonmuseum in Berlin befinden, zeugen bereits die Fundamente des Altars von der Pracht jener Epoche.
Bibliothek von Pergamon:
In der Antike war sie nach der Bibliothek von Alexandria die zweitgrößte Bibliothek der Welt. Mit ihren 200.000 Bänden zog sie zeitweise Gelehrte magisch an.
Die Erfindung des Pergaments: Ein Wunder trotz Embargo
Eine der größten Innovationen, die Pergamon zu dem machten, was es heute ist, war das Pergamentpapier. Der Legende nach verbot Ägypten aus Furcht vor Konkurrenz mit der Bibliothek von Alexandria den Export von Papyrus nach Pergamon. Daraufhin bearbeiteten die Einwohner Pergamons Ziegenhaut, um sie beschreibbar zu machen. Diese „Erfindung“ revolutionierte die Bewahrung von Wissen über Generationen hinweg.
Asklepion: Das Heilzentrum der Antike
Etwas außerhalb des Stadtzentrums gelegen, war das Asklepion, dem Gott der Heilkunst Asklepios geweiht, eines der ersten umfassenden Krankenhäuser der Welt. Der berühmte Arzt Galen wirkte hier.
Zu den Behandlungsmethoden gehörten Techniken, die als Vorläufer der modernen Psychotherapie gelten, wie beispielsweise das Rauschen von Wasser, Schlammbäder, Weihwasser und Traumdeutung. Die Inschrift am Eingangstor „Dem Tod ist der Einzug verboten“ symbolisiert das Vertrauen in seine Heilkraft.
Der Rote Hof (Serapeion)
Dieses massive Backsteingebäude, das in der Römerzeit für die ägyptischen Götter (Serapis, Isis und Anubis) errichtet wurde, beeindruckt durch seine Architektur. Später in eine Kirche umgewandelt, zählt es zu den ersten sieben Kirchen des Christentums und steht mit seinen imposanten Türmen noch heute.
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Bergama, im 3. Jahrhundert v. Chr. als Hauptstadt des Pergamonischen Reiches gegründet, war eines der wichtigsten Zentren für Wissenschaft und Kultur der Antike. Seit 2026 bietet die Stadt ihren Besuchern dank moderner Restaurierungsarbeiten und digitaler Leitsysteme ein noch intensiveres Erlebnis.
Akropolis: Der Gipfel der Könige und Götter
Die Akropolis, am höchsten Punkt der Stadt gelegen, thront auf einem steilen Hügel. Während der Fahrt mit der Seilbahn bietet sich Ihnen ein atemberaubender Blick auf das moderne Bergama und die antiken Ruinen, die sich unter Ihnen ausbreiten.
Das steilste Theater der Welt:
Das Theater mit 10.000 Plätzen, das in einem Winkel von etwa 70 Grad erbaut wurde, ist ein Bauwerk, das die Grenzen der Ingenieurskunst neu definiert. Der Blick von der Bühne hinunter kann einem schon mal schwindlig werden!
Zeustaltar:
Eines der prächtigsten Werke der hellenistischen Zeit. Obwohl sich die Originalreliefs heute im Pergamonmuseum in Berlin befinden, zeugen bereits die Fundamente des Altars von der Pracht jener Epoche.
Bibliothek von Pergamon:
In der Antike war sie nach der Bibliothek von Alexandria die zweitgrößte Bibliothek der Welt. Mit ihren 200.000 Bänden zog sie zeitweise Gelehrte magisch an.
Die Erfindung des Pergaments: Ein Wunder trotz Embargo
Eine der größten Innovationen, die Pergamon zu dem machten, was es heute ist, war das Pergamentpapier. Der Legende nach verbot Ägypten aus Furcht vor Konkurrenz mit der Bibliothek von Alexandria den Export von Papyrus nach Pergamon. Daraufhin bearbeiteten die Einwohner Pergamons Ziegenhaut, um sie beschreibbar zu machen. Diese „Erfindung“ revolutionierte die Bewahrung von Wissen über Generationen hinweg.
Asklepion: Das Heilzentrum der Antike
Etwas außerhalb des Stadtzentrums gelegen, war das Asklepion, dem Gott der Heilkunst Asklepios geweiht, eines der ersten umfassenden Krankenhäuser der Welt. Der berühmte Arzt Galen wirkte hier.
Zu den Behandlungsmethoden gehörten Techniken, die als Vorläufer der modernen Psychotherapie gelten, wie beispielsweise das Rauschen von Wasser, Schlammbäder, Weihwasser und Traumdeutung. Die Inschrift am Eingangstor „Dem Tod ist der Einzug verboten“ symbolisiert das Vertrauen in seine Heilkraft.
Der Rote Hof (Serapeion)
Dieses massive Backsteingebäude, das in der Römerzeit für die ägyptischen Götter (Serapis, Isis und Anubis) errichtet wurde, beeindruckt durch seine Architektur. Später in eine Kirche umgewandelt, zählt es zu den ersten sieben Kirchen des Christentums und steht mit seinen imposanten Türmen noch heute.




























