Alanya-Schloss

Stellen Sie sich ein Bauwerk vor, das sich wie eine Krone mitten im Mittelmeer erhebt, dessen Mauern von den Wellen über Jahrhunderte hinweg geformt wurden. Die Burg von Alanya ist nicht nur eine Wehranlage aus Stein und Mörtel, sondern ein riesiges historisches Archiv mit Spuren hellenistischer, römischer, byzantinischer, seldschukischer und osmanischer Zeit.
Auf einer Halbinsel etwa 250 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, ist diese einzigartige Burg heute das Wahrzeichen der Skyline von Alanya.
Die heutige Pracht der Burg geht auf die Eroberung der Stadt durch den Seldschuken-Sultan Aladdin Keykubat I. im Jahr 1221 zurück. Der Sultan erklärte die Stadt zu seiner Winterresidenz und modernisierte ihre Verteidigungsanlagen grundlegend. Die 6,5 Kilometer lange Mauer, die fast 140 Türme und die Hunderte von Zisternen stellen den Höhepunkt seldschukischer Ingenieurskunst jener Zeit dar.
Die Burg Alanya ist kein einzelnes Bauwerk, sondern besteht aus mehreren miteinander verbundenen Bereichen:
Innere Burg: Sie befindet sich an der höchsten und westlichsten Ecke der Halbinsel. Hier finden Sie die Überreste des Sultanpalastes, der Militärkaserne und der Hagios-Georgios-Kirche (Kirche des Heiligen Georg) aus byzantinischer Zeit.
Ehmedek: Dieser Teil der Burg liegt im zentralen Bereich und wurde zum Schutz vor Angriffen aus dem Norden errichtet. Heute ist er einer der am besten erhaltenen Teile der Burg und für Besucher geöffnet.
Der Bereich ganz oben auf der Burg, mit Blick auf eine steile Klippe, ist bei den Einheimischen als „Der Steinwurfpunkt“ bekannt. Der Legende nach warfen in der Antike zum Tode verurteilte Verbrecher von hier Steine hinunter. Wenn der Stein, den sie warfen, das Meer nicht erreichte, wurden sie selbst hinabgestürzt. Heute ist dies kein Ort der Bestrafung mehr, sondern der beliebteste Platz, um Alanyas berühmten Sonnenuntergang zu genießen.
Das Besondere an der Burg von Alanya ist, dass das Leben in ihr weitergeht. In den historischen Häusern innerhalb der Burgmauern leben noch immer Menschen, handgefertigte Waren werden verkauft und traditionelle Stoffe werden bewahrt. Bei einem Spaziergang im Schatten der Süleymaniye-Moschee kann man Seidenweberinnen beobachten und eine Gemeinschaft erleben, die in der Geschichte lebt.
„Die Burg von Alanya ist ein zeitloser Wächter zwischen zwei Welten: auf der einen Seite zum Kleopatra-Strand, auf der anderen zum azurblauen Hafen.“
Auf einer Halbinsel etwa 250 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, ist diese einzigartige Burg heute das Wahrzeichen der Skyline von Alanya.
1. Die seldschukische Handschrift im Mittelmeer
Die heutige Pracht der Burg geht auf die Eroberung der Stadt durch den Seldschuken-Sultan Aladdin Keykubat I. im Jahr 1221 zurück. Der Sultan erklärte die Stadt zu seiner Winterresidenz und modernisierte ihre Verteidigungsanlagen grundlegend. Die 6,5 Kilometer lange Mauer, die fast 140 Türme und die Hunderte von Zisternen stellen den Höhepunkt seldschukischer Ingenieurskunst jener Zeit dar.
2. Das Herz der Burg: Innere Burg und Ehmedek
Die Burg Alanya ist kein einzelnes Bauwerk, sondern besteht aus mehreren miteinander verbundenen Bereichen:
Innere Burg: Sie befindet sich an der höchsten und westlichsten Ecke der Halbinsel. Hier finden Sie die Überreste des Sultanpalastes, der Militärkaserne und der Hagios-Georgios-Kirche (Kirche des Heiligen Georg) aus byzantinischer Zeit.
Ehmedek: Dieser Teil der Burg liegt im zentralen Bereich und wurde zum Schutz vor Angriffen aus dem Norden errichtet. Heute ist er einer der am besten erhaltenen Teile der Burg und für Besucher geöffnet.
3. „Der Steinwurfpunkt“ und Legenden
Der Bereich ganz oben auf der Burg, mit Blick auf eine steile Klippe, ist bei den Einheimischen als „Der Steinwurfpunkt“ bekannt. Der Legende nach warfen in der Antike zum Tode verurteilte Verbrecher von hier Steine hinunter. Wenn der Stein, den sie warfen, das Meer nicht erreichte, wurden sie selbst hinabgestürzt. Heute ist dies kein Ort der Bestrafung mehr, sondern der beliebteste Platz, um Alanyas berühmten Sonnenuntergang zu genießen.
4. Ein lebendiges Museum
Das Besondere an der Burg von Alanya ist, dass das Leben in ihr weitergeht. In den historischen Häusern innerhalb der Burgmauern leben noch immer Menschen, handgefertigte Waren werden verkauft und traditionelle Stoffe werden bewahrt. Bei einem Spaziergang im Schatten der Süleymaniye-Moschee kann man Seidenweberinnen beobachten und eine Gemeinschaft erleben, die in der Geschichte lebt.
„Die Burg von Alanya ist ein zeitloser Wächter zwischen zwei Welten: auf der einen Seite zum Kleopatra-Strand, auf der anderen zum azurblauen Hafen.“





















































