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Antalya Karain-Höhle

Antalya Karain-Höhle
Im Nordwesten von Antalya, fernab des Meeres und in Richtung der Ausläufer des Taurusgebirges, erwartet Sie ein Naturwunder, das die tiefsten Wurzeln der Menschheitsgeschichte birgt: die Karain-Höhle. Als eines der bedeutendsten paläolithischen Zentren (Altsteinzeit) nicht nur in der Türkei, sondern weltweit, ist diese Höhle ein Zeittunnel, der rund eine halbe Million Jahre umfasst.

Anatoliens ältestes „Haus“: Karain-Höhle



Die Karain-Höhle liegt 27 Kilometer von Antalya entfernt, innerhalb der Grenzen des Dorfes Yağca, etwa 430 Meter über dem Meeresspiegel. An den Kalksteinhängen des Mount Katran gelegen, liefert diese Höhle durch seit 1946 andauernde Ausgrabungen weiterhin wertvolle Einblicke in die Menschheitsgeschichte.

500.000 Jahre ununterbrochene Geschichte
Das Besondere an Karain ist die ununterbrochene Besiedlung vom Altpaläolithikum bis zur römischen und byzantinischen Zeit. Das bedeutet, dass die Höhle über eine halbe Million Jahre von Menschen als Zuflucht, Lagerraum oder Kultstätte genutzt wurde.

Neandertaler-Spuren: Ausgrabungen in der Höhle brachten die ältesten bekannten menschlichen Überreste Anatoliens zutage (Zähne und Skelettfragmente aus der Neandertalerzeit).

Urzeitliche Tiere: Knochenfunde in der Höhle belegen, dass einst Flusspferde, Elefanten und Nashörner in dieser Region lebten, die heute ein mediterranes Klima aufweist.

Innenstruktur und Galerien der Höhle
Karain besteht aus drei Hauptkammern (Hallen), die durch schmale Gänge miteinander verbunden sind. Die feuchte Luft und die gedämpfte Beleuchtung im Inneren vermitteln den Besuchern eine prähistorische Atmosphäre.

Visuelle Pracht: Die gigantischen Stalaktiten und Stalagmiten, die sich über Jahrtausende an den Decken und Wänden der Höhle gebildet haben, verwandeln sie in eine natürliche Kunstgalerie.

Gelübdenischen: An der Außenwand am Eingang der Höhle sind griechische Inschriften und Nischen zu erkennen. Dies deutet darauf hin, dass die Höhle in der Spätantike als Kultstätte (Tempel) für eine „Berggöttin“ diente.
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