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Alanya voller historischer Spuren

Alanya voller historischer Spuren
Alanya, der strahlende Stern des Mittelmeers, ist nicht nur ein Badeort, wo Sonne und Meer aufeinandertreffen, sondern auch ein riesiges Freilichtmuseum, in dem Jahrtausende Geschichte, Kriege, Handel und Kulturen ineinanderfließen. Diese Halbinsel, die sich von den Ausläufern des Taurusgebirges bis zum blauen Wasser des Mittelmeers erstreckt, trägt in jeder Ecke ein Flüstern aus den staubigen Seiten der Geschichte in sich.

Alanya – von der Antike bis zur Gegenwart



1. Vom Piratenversteck zur Hauptstadt der Seldschuken
Die bekannte Geschichte Alanyas beginnt in der Antike mit dem Namen Coracesium. Dank seiner steilen Klippen und des geschützten Hafens wurde es in der hellenistischen Zeit zu einem unverzichtbaren Zufluchtsort für Piraten. Sogar der berühmte Pirat Diotus Tryphon forderte Rom von hier aus heraus heraus.

Alanyas wahre Blütezeit begann jedoch 1221 mit der Eroberung der Stadt durch den Seldschuken-Sultan Alaaddin Keykubat I. Der Sultan machte die Stadt nicht nur zu einer Festung, sondern auch zu einer Winterhauptstadt und einem strategischen Marinestützpunkt. Der heutige Name der Stadt leitet sich von „Alaiye“ ab, dem Namen des Sultans.

2. Eine Krone, die in den Himmel ragt: Die Burg von Alanya
Die Burg von Alanya liegt etwa 250 Meter über dem Meeresspiegel und umschließt die Stadt mit ihren 6,5 Kilometer langen Mauern wie ein schützender Panzer.

Innere Burg: Hier befinden sich die elegantesten Beispiele seldschukischer Architektur, Zisternen und die Überreste des Sultanpalastes.

Adam Atacağı: Dies ist der legendäre Bereich am höchsten Punkt der Burg, von dem aus in der Antike Gefangene in den Abgrund gestürzt wurden.

3. Kızıl Kule und die historische Werft
Der Kızıl Kule, der den Hafen bewacht, wurde im 13. Jahrhundert zum Schutz der Stadt vor Angriffen vom Meer aus erbaut. Seinen Namen verdankt er der Farbe der gebrannten Ziegel, aus denen er errichtet wurde.

Direkt daneben befindet sich die Werft von Alanya, die erste Werft der Seldschuken im Mittelmeerraum. Dieses fünfbogige Bauwerk ist nicht nur eine Schiffbaustätte, sondern auch ein Symbol der Macht, das den seldschukischen Titel „Sultan der zwei Meere“ (Sultan-ül Bahreyn) festigte.

4. Damlataş: Ein Wunder der Natur und Geschichte
Alanyas Geschichte beschränkt sich nicht nur auf die Architektur. Die 1948 zufällig entdeckte Damlataş-Höhle offenbart mit ihren Millionen Jahre alten Stalaktiten und Stalagmiten die Naturgeschichte der Stadt. Mit seiner für Asthmatiker heilsamen Luft und seiner bezaubernden Atmosphäre war Alanya der Ausgangspunkt für den modernen Tourismus.

Die Schnittstelle von Vergangenheit und Zukunft



Alanya ist eine der wenigen Städte, in denen man auf der einen Seite seldschukische Inschriften und auf der anderen Seite antike römische Ruinen entdecken kann. Der Name „Alanya“, den Atatürk der Stadt bei seinem Besuch 1935 gab, symbolisiert die Verbindung dieser alten Stadt mit der modernen Türkei.

„Um Alanya zu verstehen, genügt es nicht, nur die Burg zu besteigen; man muss den Sonnenuntergang von dort aus beobachten und spüren, was die Mauern seit Jahrtausenden beschützt haben.“
Um Alanya wirklich zu verstehen, reicht es nicht, einfach nur die Burg zu besteigen; man muss den Sonnenuntergang von dort aus beobachten und spüren, was die Mauern seit tausend Jahren beschützen. Wie wäre es, dies mit einem Mietwagen zu erleben?
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