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Antalya Hadrianstor

Antalya Hadrianstor
Beim Spaziergang durch Antalyas moderne Straßen taucht plötzlich ein prächtiges Marmorbauwerk vor einem auf und versetzt einen nicht nur in eine Straße, sondern in eine Zeit vor 1900 Jahren. Das Hadrianstor, lokal als Üçkapılar (Drei Tore) bekannt, ist Antalyas besterhaltenes antikes Monument und ein magisches Tor nach Kaleiçi, dem Herzen der Stadt.

Hier ein kurzer Überblick über dieses einzigartige Bauwerk, das die Eleganz Roms bis in die Gegenwart trägt.

1. Zu Ehren des Kaisers: Das Vermächtnis eines Besuchs



Das Tor wurde 130 n. Chr. zu Ehren des Besuchs des römischen Kaisers Hadrian in Antalya erbaut und ist Teil der Stadtmauer. Damals war es römische Tradition, solche monumentalen Tore zur Feier der Ankunft von Kaisern zu errichten. Da das Tor jahrhundertelang hinter den Mauern verborgen blieb, ist es bis heute weitgehend unbeschädigt erhalten geblieben.

2. Architektonische Pracht: Drei Bögen und korinthische Kapitelle



Das Hadrianstor besteht aus drei prächtigen Bögen, die ihm seinen Namen geben. Das vollständig aus weißem Marmor gefertigte Tor besticht durch seine meisterhafte Handwerkskunst:

Korinthischer Stil: Die Säulen an der Vorder- und Rückseite des Tores sind mit korinthischen Kapitellen verziert, dem elegantesten Architekturstil jener Zeit.

Reliefs: Die floralen und fruchtigen Reliefs an der Decke und im Inneren der Bögen zeugen von der Detailverliebtheit römischer Kunst.

Türme: Zu beiden Seiten des Tores erheben sich zwei Türme aus unterschiedlichen Epochen. Der südlich gelegene Julia-Sancta-Turm stammt aus der römischen Antike, während der nördlich gelegene Turm mit einer Inschrift aus der Seldschukenzeit die multikulturelle Struktur der Stadt widerspiegelt.

3. Die Schwelle zwischen zwei Welten



Was das Hadrianstor so besonders macht, sind nicht nur seine Steine, sondern auch seine Funktion. Sobald man das Tor durchschreitet, lässt man die modernen, überfüllten und lauten Straßen Antalyas hinter sich. Man betritt das märchenhafte Kaleiçi mit seinen engen Gassen, historischen Steinhäusern und Boutique-Hotels, die von Bougainvilleen geschmückt sind.

Wenn man durch die Glaswände im Erdgeschoss schreitet, die die Spuren alter Pferdekutschen bewahren, fühlt man sich wie auf einer Jahrtausende alten Reise.
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